"Der brave Mann denkt an sich selbst zu letzt. Vertrau auf Gott und rette den Bedrängten." Ganz nach diesen Worten Friedrich Schillers entsprach - und entspricht auch heute noch - das Selbstverständnis der Freiwilligen Feuerwehr. Galt das Augenmerk der Freiwilligen Feuerwehr damals in erster Linie dem Brandschutz, so haben sich im Laufe der Zeit die Einsatzbereiche doch vervielfältigt. Unstreitig ist die Notwendigkeit im Bereich des Unfall- und Katastrophenschutz, und auch im Hinblick auf den Schutz unserer Umwelt nimmt die Bedeutung der Feuerwehr immer weiter zu.
Im Grunde ist die Feuerwehr inzwischen zu einer technischen Spezialtruppe geworden.
Durch die erweiterten Einsatzbereiche ist natürlich auch das Anforderungsprofil der Feuerwehrleute gestiegen. Neben den - zum Teil bereits vor Jahrzehnten einen guten Feuerwehrmann auszeichnenden - Eigenschaften wie Mut und Entschlusskraft sowie körperliche Fitness und technische Versiertheit, zeigt sich das auch durch die Vielfalt der Ausrüstungsgegenstände und die breite Differenzierung der Tätigkeiten der Feuerwehrleute selbst. Trotz aller Entwicklungen und Veränderungen gibt es etwas das bleibt! Es ist nicht die Tradition alter Uniformen und gewaltiger Schnauzbärte, sondern die Tradition von Kameradschaft und Einsatzbereitschaft, vom Geist der Hilfe für andere unter Zurückstellung persönlicher Interessen und oft auch ungeachtet der Gefahren für Gesundheit und Leben. Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr!
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